In Sachsen-Anhalt haben die sog. „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ begonnen, die noch bis 30. März andauern werden. Theaterstücke, Workshops, Lesungen und sonstige Aktivitäten finden vorgeblich mit der Absicht statt, das Thema „Rassismus“ zu behandeln.
Dazu erklärt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher der AfD-Landtagsfraktion für Bildung, Kultur und Wissenschaft: „Rassismus, also die gezielte Entwürdigung und Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Abstammung und Hautfarbe, dürfte, falls dergleichen heute in Sachsen-Anhalt überhaupt noch vorkommt, extrem selten sein. Echter Rassismus ist eine historische Erscheinung, die z. B. in den Südstaaten der USA tatsächlich vorkam, heute aber längst überwunden ist.
Die Wochen gegen Rassismus richten sich offenkundig gegen etwas, was nicht vorhanden ist. Folglich muss etwas anderes als die Bekämpfung von echtem Rassismus im Hintergrund stehen. Schon ein flüchtiger Blick ins Programm zeigt: In Wahrheit geht es darum, die stigmatisierende Wirkung des Rassismus-Vorwurfs zu nutzen, um politische Strömungen und insbesondere die patriotische Opposition zu bekämpfen. Wenn etwa in Genthin unter dem Dach der Wochen gegen Rassismus über ‚Fake News‘ diskutiert werden soll, ist klar, dass es hier nicht mehr um Rassismus geht, sondern darum, missliebige Meinungen als Falschbehauptungen zu diskreditieren.“